Zielorientierung
Ein wichtiger Schritt im Coaching kann – muss aber nicht – das Definieren eines Ziels sein. Im CoachingCircle ist dieser Bereich der Starter, der den Klienten aus der Problemtrance herausholt und Möglichkeiten bietet, Veränderungen in die richtige Richtung zu leiten. Unser Gehirn arbeitet gerne zielorientiert. Doch bitte vergessen Sie hierbei nicht, dass Leiden auch entstehen kann, wenn Ziele nicht erreicht werden. Es ist der Tanz zwischen Problem und Ziel, der den Klienten wahrscheinlich schon oft in dieses Leiden gebracht hat. Oder anders ausgedrückt: Erst wenn der Klienten von seinen unbewussten Zielen ablässt und sich auf Ziele einlässt, die seine Wahlmöglichkeit erweitern oder neue Perspektiven beinhalten, wird Veränderung leicht möglich.
Zieltrance
Der gewünschte Zustand oder das Bild davon, wie man sich in diesem Zustand verhält und interagiert, hat für den Klienten einen hohen Stellenwert. So sieht sich der Klient in der Regel dort zufrieden und glücklich. Allein diesen neuen Zustand zu erschaffen, kann für ein Coaching transformatorische Effekte bewirken. Eine Zieltrance ist in der Regel immer bereits vorhanden, doch kann der Klient diese bei weitem nicht so innerlich wahrnehmen, wie das Problem. Allein der Wunsch, dass er etwas verändern möchte, hat dazu geführt, dass der Klient zum Coach kommt. Dadurch ist bereits eine Art Ziel entstanden. Dieses kraftvoller zu machen, ist ein erster neuer größerer Schritt auf dem CoachingCircle.
Von der Problemtrance zur Zieltrance
Ein Ziel, das falsch definiert ist, kann genauso große Probleme erschaffen wie ein Problem, dass zu viel Raum bekommt. Auf dem Weg vom Problem zum Ziel ist ein unendlicher Raum von Möglichkeiten, der nur durch die physikalische Realität geprägt ist. Eingeengt ist dieser Möglichkeitenraum jedoch vielmehr von den Denkstrukturen des Klienten. In der Regel sollte der Coach eine größere Bandbreite an Handlungsoptionen vorweisen können, um nicht in das Gefühl der Ausweglosigkeit mit einbezogen zu werden. Denn dann erhält er seine Fähigkeit, dem Klienten zu helfen, eigene Lösungen zu erschaffen. Wenn dies einen neuen Weg vom Problem zum Ziel erschafft, ist er auf dem richtigen Weg. Wenn beide damit ein neues Ziel erarbeiten, dass noch selbstverantwortlicher erschaffen werden kann, dann wird das Coaching sicher ein voller Erfolg. Und wenn dann das Problem kein Problem mehr ist, hat man das Optimum für einen Coaching Prozess erreicht.
Der Weg vom Problem zum Ziel
Beispiele für Zielwege:
P: Problemstate
Z1: Gedachtes Ziel
Z2: Ganz neues Ziel
Z3: Neues Ziel in Schritten
Die besten Lösungen für einen Coaching Prozess präsentieren sich oft folgendermaßen:
- Der Klient kommt zu einem Ziel, dass er noch nicht als Lösungsziel erkannt hatte.
- Der Klient kommt auf einem Weg zu seinem Ziel, der für ihn neu und anders ist, als er erkannt hat.
- Der Klient behält ein neues oder auch das alte Ziel im Auge, ist jedoch mit vielen kleineren Veränderungsschritten zufrieden, solange diese sich auf dem richtigen Weg befinden.
- Der Klient erkennt, dass das Problem kein Problem ist, sondern ein auf den Kopf gestelltes Ziel.
- Problem und Ziel lösen sich auf und Raum für ganz andere Wege wird geöffnet.
- Problem und Ziel bilden ein System, das sich selbst erhalten will. Die Regeln des Systems werden erkannt und beinhalten die Lösung in sich.
Das sind die Lösungswege, die ich bevorzuge. Ich möchte meinen Klienten in Bewegung bringen. Wenn das Leben ein Ziel und einen dazu passenden Sinn hat, dann sind alle Schritte in diese Richtung leichter. Die „hin-zu“ Bewegung verlangt deutlich mehr Konzentration, aber viel weniger negativen emotionalen Druck als die „weg von“ Bewegung. Wenn der Klient und der Coach sich aus dem Druck des Leidens herausarbeiten, ist es um ein vielfaches leichter Lösungen zu erschaffen und Stolpersteine zu transformieren.
Und wenn der Klient dann erst einmal sein Ziel erkennt, dann werden auch die Schranken in seinem Kopf kleiner werden. Es ist, als ob eine Mauer fällt, die den Blick auf den richtigen Weg versperrt hätte. Daher sollte das Ziel für einen Coach sein, den problematischen Bereich im Vorfeld kurzzuhalten. Steve de Shazer und Insa Kim Berg haben in der lösungsorientierten Therapie diesen Bereich sogar völlig übersprungen. Denken Sie als Coach daran, dass jede Beschäftigung mit dem Problem, die dazugehörigen neuronalen Verbindungen stärken könnte. Im Rahmen des von mir benutzen prozessorientierten Coachings ist der lösungsorientierte Ansatz enthalten, erweitert diesen jedoch um folgende Aspekte:
- Der Einstieg ins Problem sollte am Anfang kurzgehalten werden, aber genügend lang, um den Raum des Themas zu öffnen. Fünf Minuten können je nach Thema bereits zu viel sein.
- Nachdem ein Ziel erarbeitet ist, kann das Problem aus Sicht der Stolpersteinsuche eingehender betrachtet werden. Der Coach achtet dabei darauf, dass ein Abtauchen in eine ungewollte Problemtrance sofort durch Zurückholen des Klienten in die dissoziierte Zieltrance unterbrochen wird. Ausnahmen sind bestimmte Prozesse, welche diesen Aspekt bewusst instrumentalisieren.
Ziele setzen
Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.
Gotthold Ephraim Lessing
Lessing wusste es schon und viele andere folgten dieser Idee. Doch wenn man sich mit dem Thema näher beschäftigt, dann hat das Thema „Ziele“ noch sehr viel weitere Facetten. Was genau ist denn ein Ziel für einen Menschen heute? Auf welcher Ebene manifestieren sich Ziele? Was sagt die moderne Gehirnforschung dazu und was sagen alte Meister zu diesem Thema? Nach der NLP–Denkweise ist ein Ziel verbunden mit einer inneren Repräsentation, welche positiv stimuliert und Energie gibt, damit dieses Ziel erreicht werden kann. Dem gegenüber steht das Problem oder die Schwierigkeit. Wenn man sich dessen Repräsentationen aufruft, dann erlahmt meist der Energiefluss. Aus diesen Grundgedanken heraus wurde der der Zielrahmen entwickelt. Ein Rahmen, der in einem bestimmten Kontext einen Weg zeigt, um vom Problem zum Ziel zu kommen. Und dieses Ziel sollte eben für die schwierige Situation eine kraftvolle und am besten auch selbstverantwortliche Lösung sein. Um genau zu sein, sollte es sogar noch ein paar mehr Eigenschaften besitzen. Als Hilfe, um sich diese Eigenschaften zu merken, gibt es schon seit langem den Begriff: SMART (klug)
SMART – Ziele sind:
S – pezifisch-konkret (präzise und eindeutig formuliert)
M – essbar (quantitativ oder qualitativ)
A – ttraktiv (positiv formuliert, motivierend)
R – ealistisch (das Ziel muss erreichbar sein)
T – erminiert (bis wann…?)
Probieren Sie es doch gleich mal aus: Erschaffen Sie sich ein Ziel, welches Ihnen am Herzen liegt und überprüfen Sie mit den SMART Regeln dieses Ziel. Erschafft es Herzklopfen, wenn Sie daran denken? Hat es einen klaren Terminus wie: In zwei Wochen, also bis zum 7. Juni, habe ich fünf neue Kunden akquiriert. Dabei bin ich neugierig und offen auf mögliche Kunden zugegangen und habe mit Leichtigkeit meine Dienste angeboten. Vermeiden Sie Negationen, wie un-/nicht/kein, denn Sie können nicht an einen roten Elefanten mit blauen Punkten denken, ohne sich zumindest einen Elefanten zuerst einmal vorzustellen. Wichtig ist: Ziele sind sowohl dafür da, um Klarheit zu erlangen, als auch für Anweisungen an das Unbewusste. Dieses spricht nur in inneren Repräsentationen (also erinnerten Bildern, Tönen usw. VAKOG). Diese können direkt keine Negationen beinhalten. Wenn Sie also möchten, dass Ihr Unbewusstes Sie unterstützt und Sie quasi ohne bewusstes Handeln zu Ihren Zielen bringt, dann erschaffen Sie kraftvolle positive Sätze, die sich leicht ins Unbewusste einprägen. Aber passen Sie auf – Ihre Ziele könnten auch eintreten. Nicht selten war jemand mit seinen elitären finanziellen gewünschten und erreichten Zielen danach hoffnungslos überfordert oder hat sich dafür überarbeitet. Wir können nicht alle Aspekte im Voraus wissen, daher ist ein gewisses Maß an Realitätssinn manchmal sehr hilfreich, um am Ende nicht über das Ziel hinaus zu schießen.
Der Zielsatz – Jetzt wird es ernst.
Der Zielsatz bringt den Wunsch nochmals konkreter in die Realität. Je nachdem, in welche Richtung Sie später mit dem Klienten arbeiten wollen, kann dieser Satz sehr hilfreich sein. Hier ein paar Faktoren, die dabei zu beachten sind:
- Der Satz sollte dann sehr konkret gehalten werden, wenn Sie prozessorientiert weiterarbeiten wollen. In diesem Fall helfen genaue Beschreibungen einer bestimmten Situation in der das Ergebnis vorliegt, um die nächsten Schritte einzuleiten.
- Sätze, die global definiert werden wie: „Ich bin immer glücklich und zufrieden“, helfen Ihnen als Coach in der Regel nicht weiter und führen nur zu unnötig langen Gesprächen.
Der Versuch, einen Klienten auf eine bestimmte Situation festzulegen, wird schon mal von den Klienten ausweichend angenommen. Sätze wie: „Ich habe so viele Situationen“ oder „Das kann ich nicht so genau sagen, wo ich das brauchen könnte“, usw. Hier sollte der Coach sich nicht beeindrucken lassen. Es ist oft ein Test des Klienten an den Coach, was Führung angeht. Mein Bild für mich selbst ist dann dabei, dass ich ein Wildpferd ganz langsam bändige. Dieses Wildpferd ist der innere Dialog des Klienten, der immer wieder neue oder unbedeutende Informationen zur Verfügung stellt. Erst wenn wir am konkreten Kontext angekommen sind, kann die nachfolgende Arbeit weitergeführt werden.
Sollte das Alles nicht funktionieren – es gibt noch andere Zielformate, mit denen man den Klienten auf den Weg bringen kann. Siehe dazu auch die Wunderfrage oder die Aufstellungen. Wichtig ist: Auch das Ausweichen ist ein Teil des prozessorientierten Coachings und beinhaltet Informationen, die sehr gut in einem provokativen Coaching Stil weitergeführt werden könnten. Doch dazu später mehr.
Formulieren des Zielsatzes – Hilfestellungen
Jetzt wieder zum oben begonnen Ablauf: Als Hilfe für einen wohlklingenden Zielsatz biete ich meinen Klienten immer an, sich Ziele so zu formulieren, dass ein Teil den Kontext beschreibt, in dem etwas abläuft, der zweite Teil sich mit konkreten Handlungen dafür auseinandersetzt und ein dritter Teil das „Wie“ und ein vierter das „Wofür“ beschreibt. Beispiel:
Kontext: Im Umgang mit der Kollegin M…
Handlung: … sage ich klar „Nein“…
„Wie“ … dabei bin ich freundlich, gelassen und vor allem eindeutig.
„Wofür“ … Damit schaffe ich mir Freiräume, um meine Arbeit kreativer erledigen zu können.
Die Aspekte können dabei auch vermischt oder teilweise indirekt verwendet werden. Wichtig ist nur, der Satz sollte anziehend formuliert sein und motivierend genug, eine schwierige Situation zu verändern. Der „Wofür-Teil“ sollte dabei den motivierenden Aspekt übernehmen und am Anfang oder Ende des Satzes platziert werden. In der heutigen Literatur finden Sie Sätze, welche dies beinhalten als Motivziele benannt. Daher sind die Prozesse bei der Zielfindung bereits wichtig. Coaches nutzen gerne den Zielrahmen, die Wunderfrage oder SMART Ziele oder auch die Ziele-Arbeit von Martina Schmidt-Tanger (Z.E.N.T.R.A.L. Format). Vieles davon ist ähnlich und bringt auf jeden Fall den Klienten dazu sein Thema genau zu reflektieren. Dieser Teil darf im Coaching Prozess genügend Zeit einnehmen. Im Folgenden stelle ich Ihnen den Zielrahmen vor, der vor allem am Anfang mit seinen Möglichkeiten das prozessorientierte Coaching hervorragend unterstützt.
Übung zum Zielrahmen
Ziel der Übung: Der Zielrahmen ist für den Coach ein praktisches Werkzeug, dass man gerade am Anfang im Coaching sehr einfach und wirkungsvoll einsetzen kann. Mit diesem Ablauf helfen Sie Ihrem Klienten sich seiner Ziele schnell und gezielt klar zu werden. In unserer Ausbildung nutzen wir den Zielrahmen gerne als eine Möglichkeit den roten Faden des Problems und der Lösung zu evaluieren und Hindernisse zu erkennen.
Anwendungsbereiche: Geeignete Ziele erzeugen und hinterfragen.
Selbstanwendung: In vielen Selbstlernkursen wird der Zielrahmen oder ähnliche Methoden gerne angeboten, mit dem Hinweis auf die Möglichkeiten, die dahinter sind. Ich empfehle jedem, sich selbst immer wieder Ziele zu setzen und dies im Rahmen des Zielrahmens zu hinterfragen.
Ablauf: Die Fragen aus Sicht des Coaches an einen Klienten sind in normaler Schrift gestellt. Zusätzliche Kommentare und Anweisungen für den Fragenden sind Kursiv geschrieben
- Formuliere das Ziel grob.
- Gestalte Dir ein inneres Bild, wie es aussieht, wenn Du Dein Ziel erreicht hast, dissoziiert. Wie ist Deine Körperhaltung, wie bewegst Du Dich? Dein Gesichtsausdruck? Deine Stimme? Wie verhältst Du Dich? Lasse das Bild wie einen Film ablaufen, der so positiv wie möglich ist und überprüfe dabei, was Du noch verbessern könntest.
- Formuliere Dein Ziel als genauen Satz. Achte dabei darauf, dass unser Unbewusstes Aufgaben sehr wörtlich nimmt. Das Ziel ist erstrebenswert, positiv, unter eigener Kontrolle, realistisch und anziehend. Ist das Ziel in genügend große Chunks (Teile) aufgeteilt? Der Coach hilft dem Klienten beim Formulieren seines Satzes nur insoweit, dass der Satz immer wieder aufgenommen wird und zurück gespiegelt wird. Beispiel: „Du meinst also, Dein Satz könnte lauten: Ich bin im Beruf aktiv und wach“ – Stimmt das? Oder fehlt noch etwas?
- Stelle Dir ähnliche Situationen/Kontexte vor, in denen Du das noch gebrauchen könntest. Gibt es Situationen, wo es für dich hinderlich wäre? Passe gegebenenfalls Deinen Satz an. Die Ausweitung erzeugt meist eine Verstärkung des Ziels.
- Ökologie: Wenn Du Dein Ziel erreicht hättest, auf was müsstest Du verzichten, was Du jetzt noch hast? Was ist der Nutzen des alten Verhaltens? Überprüfe, ob der Nutzen auch im neuen Verhalten gegeben ist, oder ob Du im Ziel etwas Besseres dafür hast. Bzw., wie müsste das Ziel erweitert werden, um den Nutzen noch mit im Ziel zu verwirklichen? Der Ökologie-Check bedeutet, dass man sich wirklich sämtlicher Konsequenzen bewusstwird, die die Erreichung des Zieles haben wird. Beispiel: Ein Klient möchte eine bessere Stellung im Unternehmen einnehmen und mehr verdienen. In diesem Unternehmen gehört aber mehr zeitlicher Einsatz zu einer gehobenen Position. Ist sich der Klient im Klaren darüber, wie viel Zeit er für dieses Ziel einsetzen möchte? Wenn ja, ist es durchaus sinnvoll, diesen Aspekt mit aufzunehmen. Daraus ergeben sich dann auch wieder weitere Konsequenzen, wie regelmäßiger Sport oder Meditation, der für einen inneren Ausgleich zur Mehrarbeit steht. All das könnte, wenn es um ein wohlgeformtes Ziel geht, wichtig für die Formulierung sein.Außerdem wird bei gut formulierten Zielen der Ökologie-Check eine weitere Hebelwirkung bringen. Und zwar dadurch, dass der Coach erkennt, wer außer dem Klienten sonst noch von diesem Ziel profitieren wird. Weitere Ausführliche Ökologiefragen gibt es im Karteikasten zum Prozessorientierten Coaching.
- Future Pace: Wenn Du dieses Ziel erreicht hättest, wie würde sich Dein Leben verändern? Führe den Klienten 3 – 5 x in die Zukunft assoziiert in die Zukunft finde Situationen, in denen er sein Ziel lebt. Was verändert sich bei Ihm – in der Wahrnehmung und später auch im Verhalten. Wie wirkt es sich auf sein Umfeld aus und welche Aspekte sind noch wichtig.
Stolperstein
Mit dem Klienten ein geeignetes Ziel erarbeitet zu haben kann manchmal schon das Ergebnis eines Coachings sein. Doch noch interessanter wird es, wenn Sie mit dem Klienten versuchen die Tiefe zu erkunden. Dafür ist die erste und wichtigste Frage an den Klienten:
Was hindert Dich daran, Dein Ziel zu erreichen?
Bei einer guten Ziel-Evaluation können bereits einige Aspekte aufgetaucht sein, doch nur der genaue Detektiv-Prozess, der jetzt stattfindet, bietet genügend Informationen, um Entscheidungen für geeignete Lösungswege zu fällen. Dieser Teil ist auch in unseren Ausbildungen ein wesentlicher Bestandteil. Wenn Sie es als Coach schaffen, den inneren Schalter so umzulegen, dass Sie, nachdem Sie Zuhörer und Informationsjunkie waren, nun zum Fährtenleser werden, können Sie sich auf einen spannenden Prozess freuen.